Metal Gear Solid: Master Collection Vol. 2 ist inzwischen seit ein paar Wochen auf dem Markt, erschienen am 27. August für PS5, Xbox Series X|S, PC, Nintendo Switch und Switch 2, und die Kritik hat inzwischen ihr Urteil gefällt: 85 bei Metacritic, eine Wertung, die vor allem die Qualität der Remaster belohnt.
Die Sammlung holt Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots endlich von der PlayStation 3, wo es seit 2008 gefangen war, zusammen mit Metal Gear Solid: Peace Walker in seiner HD-Collection-Version. Als Bonus gibt es Metal Gear: Ghost Babel und einen digitalen Soundtrack, dazu eine interaktive Enzyklopädie zur Lore der Saga.
Nicht alles dreht sich jedoch nur um das Feiern der Vergangenheit. Am 4. September brachte Journalist Jordan Middler (VGC), unter Berufung auf Informationen aus dem Nextlander Podcast, das Gerücht über einen bereits bei Konami in Arbeit befindlichen Volume 3 ins Spiel, mit Metal Gear Rising: Revengeance und Metal Gear Solid V: The Phantom Pain unter den enthaltenen Titeln. Revengeance soll demnach einen echten Port auf moderne Plattformen erhalten, während Phantom Pain zusammen mit Ground Zeroes als native Current-Gen-Version mit bis zu 60 fps erscheinen würde.
Mit Vorsicht zu genießen: Middler selbst räumte ein, keine offizielle Bestätigung zu haben, und da zwischen dem ersten und zweiten Band rund drei Jahre lagen, würde ein möglicher Volume 3 kaum vor 2029 erscheinen. Wer auf die Rückkehr der aus Phantom Pain gestrichenen Inhalte hofft, sollte sich ebenfalls keine großen Hoffnungen machen: Das Gerücht spricht nur von technischen Verbesserungen, nicht von nie gesehenem Story-Material.
Wir von apocanow haben unseren Guide zur Sammlung bereits aktualisiert und behalten jede Entwicklung rund um Volume 3 im Auge.


